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Metacam

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Metacam fürs Pferd: Dosierung, Wirkung & Kosten

Der Tierarzt war da, dein Pferd hat Metacam bekommen – und jetzt stehst du mit der Flasche im Stall und willst es richtig machen. Wie viel? Wie oft? Wie lange? Und darfst du am Wochenende eigentlich noch aufs Turnier?

 

 

Hier bekommst du die Antworten in der Reihenfolge, in der du sie wirklich brauchst: erst Dosierung und Anwendung, dann Wirkung, Kosten, Karenzzeit und die Nebenwirkungen, auf die du achten solltest – klar erklärt, ohne Fachchinesisch.

Tierärztin neben Pferd mit Metacam Fläschchen

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

Was ist Metacam – und wofür bekommt dein Pferd es?

Metacam ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel für Pferde. Der Wirkstoff heißt Meloxicam – „Metacam” ist nur der bekannteste Markenname dafür (ein weiterer ist zum Beispiel Melosus). Es gehört zur Gruppe der NSAIDs, der nicht-steroidalen Entzündungshemmer, wirkt also ohne Kortison.

 

Im Pferd macht Meloxicam zwei Dinge gleichzeitig: Es dämpft Schmerzen und bremst Entzündungen. Eins solltest du dabei wissen – es lindert die Beschwerden, die Ursache beseitigt es nicht. Deshalb gibt der Tierarzt es meist begleitend, während das eigentliche Problem behandelt wird oder ausheilt.

 

Typische Gründe, aus denen dein Pferd Metacam bekommt:

  • Gelenkprobleme wie Arthrose
  • nach Operationen, gegen Schmerzen und Nachschwellungen
  • Verletzungen an Sehnen, Bändern oder Muskeln
  • Zahnbehandlungen und schmerzhafte Maulprobleme
  • leichtere Koliken [interner Link: Kolik beim Pferd]
  • Hufrehe, begleitend zur eigentlichen Behandlung [interner Link: Hufrehe beim Pferd]
 

 

Ob Metacam im Einzelfall das richtige Mittel ist, entscheidet immer der Tierarzt – schon weil es sich nicht mit jedem anderen Medikament verträgt.

Tierarzt untersucht weißes Pferd im Stall und erwägt Metacam

Metacam Dosierung beim Pferd

Wie viel Metacam dein Pferd bekommt, richtet sich nach seinem Körpergewicht. Die Standarddosis liegt bei 0,6 mg Meloxicam pro Kilogramm – einmal täglich. Und zwar vom ersten Tag an gleich: Anders als beim Hund gibt es beim Pferd keine höhere „Anfangsdosis”, die du danach wieder reduzierst.

 

Metacam fürs Pferd kommt als orale Suspension mit 15 mg/ml. Rechnest du die Standarddosis darauf um, sind das rund 1 ml je 25 kg Körpergewicht. Ein 500-kg-Warmblut bekommt also etwa 20 ml pro Tag. Die Suspension kannst du direkt ins Maul geben oder unters Futter mischen.

 

Damit du nicht selbst rechnen musst, hier die Tagesdosis nach Gewicht:

Metacam Dosierung nach Körpergewicht Standarddosis 0,6 mg/kg · 1× täglich · orale Suspension 15 mg/ml
KörpergewichtTagesdosis (ml)
100 kg4 ml
200 kg8 ml
300 kg12 ml
400 kg16 ml
500 kgtyp. Warmblut20 ml
600 kg24 ml
700 kg28 ml
Richtwert, keine Verordnung. Maßgeblich ist immer der Beipackzettel und was dein Tierarzt für dein Pferd festgelegt hat – bei sehr leichten, sehr schweren, alten oder kranken Pferden kann die Dosis abweichen.

Wie oft am Tag?

Einmal reicht. Metacam wirkt rund 24 Stunden, deshalb genügt eine Gabe täglich (mehr zur Wirkdauer im nächsten Abschnitt). Gib es möglichst immer zur selben Tageszeit, damit die Wirkung nicht zwischendurch nachlässt.

Wie lange?

Das gibt der Tierarzt vor. Bei akuten Schmerzen sind es oft nur ein paar Tage. Soll Metacam länger laufen, gehören Blut-, Nieren- und Leberwerte zwischendurch kontrolliert – NSAIDs belasten bei Dauergabe Magen und Organe. Setz die Dosis nie eigenmächtig herauf und brich die Gabe nicht abrupt ab, sondern halt dich an den verordneten Plan.

Tierärztin bespricht Metacam Dosierung fürs Pferd mit Besitzerin

Wie schnell und wie lange wirkt Metacam?

Du hast Metacam morgens gegeben und fragst dich, ab wann es deinem Pferd besser geht – und ob du abends nachlegen musst. Beides lässt sich klar beantworten.

Wie schnell wirkt Metacam?

Die erste Linderung setzt meist innerhalb weniger Stunden ein. Voll entfaltet ist die Wirkung aber oft erst im Lauf des ersten Tages – erwarte also nicht, dass dein Pferd zehn Minuten nach der Gabe schmerzfrei ist. Gibst du die Suspension unters Futter, kann es etwas länger dauern als bei direkter Gabe ins Maul.

Wie lange hält die Wirkung an?

Eine Dosis wirkt rund 24 Stunden. Genau deshalb reicht beim Pferd eine Gabe pro Tag – der Wirkstoff begleitet dein Pferd über den ganzen Tag, ohne dass du nachlegen musst. Lässt die Wirkung gegen Abend merklich nach, gib Metacam am nächsten Tag einfach etwas früher, statt eine zweite Dosis draufzusetzen.

 

Tut sich nach dem ersten vollen Tag gar nichts, ist das ein Fall für den Tierarzt – nicht für mehr Metacam.

Nebenwirkungen und Überdosierung

Die meisten Pferde vertragen Metacam in der verordneten Dosis gut. Es ist aber ein starkes Medikament – und je länger dein Pferd es bekommt, desto genauer solltest du hinschauen.

 

Der Grund für die typischen Nebenwirkungen ist schnell erklärt: Metacam dämpft nicht nur die Botenstoffe, die Schmerz und Entzündung auslösen, sondern auch solche, die Magen und Nieren schützen.

 

Am ehesten zeigt sich das im Magen-Darm-Trakt: Appetitlosigkeit, Durchfall oder kolikartige Anzeichen. Bei zu langer Gabe oder Überdosierung können Magengeschwüre entstehen – ein wichtiges Warnsignal dafür ist dunkler, teeriger Kot. Genau deshalb gilt: Metacam nie gleichzeitig mit anderen Entzündungshemmern oder mit Kortison geben, das vervielfacht das Magenrisiko.

 

Seltener steigen Nieren- oder Leberwerte. Das merkst du deinem Pferd von außen kaum an – darum gehören bei längerer Behandlung Blutkontrollen dazu. Eher selten sind Hautreaktionen wie Juckreiz oder Verhaltensänderungen wie auffällige Mattigkeit.

 

Überdosierung zeigt sich meist zuerst über den Magen-Darm-Trakt – starker Durchfall, Fressunlust, Apathie, im schlimmeren Fall Blut im Kot. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Pferd zu viel bekommen hat: keine weitere Gabe, sofort den Tierarzt anrufen und die Flasche samt Dosierungsangabe bereithalten.

 

Ruf den Tierarzt umgehend, wenn du eins davon bemerkst:

 

  • Blut im Kot oder schwarzer, teeriger Kot
  • starke Teilnahmslosigkeit oder Apathie
  • Koliksymptome wie Scharren, Wälzen oder zum Bauch schauen
  • deutlich weniger Trinken oder Harnabsatz
 

 

Im verordneten Rahmen ist das Risiko gering. Ernste Probleme entstehen fast immer durch eine zu hohe Dosis, zu lange Gabe oder die Kombination mit anderen Mitteln – nicht durch die normale Anwendung.

Was kostet Metacam – und wo bekommst du es?

Metacam fürs Pferd gibt es als orale Suspension in zwei Flaschengrößen: 100 ml und 250 ml. Was du zahlst, hängt vor allem von der Größe und der Apotheke ab – die Preise schwanken spürbar.

Als grobe Orientierung: Die 100-ml-Flasche liegt meist im Bereich von rund 30 bis 45 Euro, die 250-ml-Flasche etwa bei 60 bis 90 Euro. Die größere Flasche lohnt sich pro Milliliter, ist aber nur sinnvoll, wenn dein Pferd Metacam länger oder regelmäßig braucht – angebrochen hält die Suspension nicht unbegrenzt (dazu gleich mehr).

Wo bekommst du Metacam legal?

Zwei Wege:

 

  • direkt über deinen Tierarzt, der es dir nach der Untersuchung mitgibt
  • oder über eine (Versand-)Apotheke – dafür stellt dir der Tierarzt ein Rezept aus, das du dort einlöst

Warum ist Metacam verschreibungspflichtig?

Weil es ein starkes NSAID ist, das bei falscher Dosis, zu langer Gabe oder der Kombination mit anderen Mitteln ernsthaft schaden kann – und weil es bei manchen Pferden gar nicht eingesetzt werden darf. Diese Einschätzung kann nur ein Tierarzt treffen, der dein Pferd kennt. Das Rezept ist kein bürokratisches Hindernis, sondern genau der Schutz, der die Anwendung sicher macht.

Und „rezeptfrei" oder aus Holland?

Du wirst online auf Angebote stoßen, die Metacam ohne Rezept oder aus dem Ausland versprechen. Davon würde ich dir abraten – aus mehreren Gründen: Bei solchen Quellen weißt du nicht, ob das Mittel echt, korrekt gelagert und richtig dosiert ist. Es fehlt die tierärztliche Kontrolle, ob Metacam für dein Pferd überhaupt geeignet ist. Und der private Import verschreibungspflichtiger Tierarzneien ist rechtlich stark eingeschränkt. Unterm Strich sparst du wenig und riskierst viel – der Weg über Tierarzt und Apotheke ist sicherer und meist unkomplizierter, als er klingt.

Metacam, Doping und Karenzzeit

Wenn du dein Pferd auf Turniere bringst, ist Metacam ein Thema, bei dem du genau hinschauen musst – sonst riskierst du eine Disqualifikation, obwohl du nur deinem Pferd helfen wolltest.

Zählt Metacam als Doping?

Im engeren Sinn nein. Das Regelwerk unterscheidet zwischen echtem Doping – Substanzen, die die Leistung steigern sollen und nie erlaubt sind – und erlaubten Medikamenten, die dein Pferd zur Behandlung bekommt, aber zum Wettkampf nicht mehr im Körper sein dürfen. Metacam gehört zur zweiten Gruppe: ein normales Therapeutikum (Wirkstoff Meloxicam), das im Training erlaubt ist und nur rechtzeitig vor dem Start abgesetzt sein muss. Du dopst dein Pferd also nicht, wenn du es behandelst – du musst nur den zeitlichen Abstand einhalten.

Die Karenzzeit

Sie ist genau dieser Abstand: die Zeit zwischen der letzten Gabe und dem Wettkampf, die verstrichen sein muss. Sie ist bewusst länger angesetzt als die reine Nachweisbarkeit, damit du sicher unter der Nachweisgrenze liegst. Für Meloxicam legt die FN (Deutsche Reiterliche Vereinigung) in ihren Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln eine konkrete Karenzzeit fest: [FN-KARENZZEIT EINTRAGEN]. Startest du international, gelten die eigenen Werte der FEI. Das sind Mindestzeiten – wie schnell dein Pferd den Wirkstoff tatsächlich abbaut, hängt von Dosis, Behandlungsdauer und dem einzelnen Tier ab. Im Zweifel großzügiger rechnen und mit dem Tierarzt abstimmen.

Wie lange ist Metacam nachweisbar?

Kürzer als die Karenzzeit – und trotzdem ist die Karenzzeit der Wert, an dem du dich orientieren solltest, nicht die Nachweisbarkeit. Die genaue Nachweisdauer schwankt je nach Dosis, Pferd und Labormethode, deshalb ist sie keine verlässliche Planungsgröße. Wer „bis kurz vor knapp” rechnet, um die Nachweisgrenze auszureizen, riskiert genau den positiven Test, den er vermeiden will. Halt dich an die Karenzzeit, dann bist du auf der sicheren Seite.

Darfst du dein Pferd während der Behandlung reiten?

Leichte, kontrollierte Bewegung ist bei vielen Beschwerden in Ordnung und manchmal sogar Teil der Behandlung – das klärst du fürs konkrete Problem mit dem Tierarzt. Entscheidend ist der Grund: Bekommt dein Pferd Metacam, weil es lahmt oder Schmerzen hat, überdeckt das Mittel genau das Warnsignal, das dich sonst bremsen würde. Ein Pferd, das nur unter Schmerzmittel „läuft”, gehört nicht voll gearbeitet – sonst verschlimmerst du womöglich die Verletzung, die eigentlich heilen soll.

Gibt es Alternativen zu Metacam?

Vielleicht verträgt dein Pferd Metacam schlecht, oder du suchst für eine längere Behandlung etwas Sanfteres. Alternativen gibt es – welche wirklich passt, hängt aber vom Grund der Beschwerden und von deinem Pferd ab, und das entscheidet der Tierarzt.

 

Grob gibt es zwei Richtungen. Zum einen andere entzündungshemmende Schmerzmittel, die in der Pferdepraxis üblich sind – sie unterscheiden sich in Stärke, Wirkdauer und Verträglichkeit. Zum anderen der natürliche Weg: Bei leichteren oder dauerhaften Beschwerden setzen viele Halter ergänzend auf pflanzliche Unterstützung wie CBD. Wichtig dabei – CBD ist eine Ergänzung, kein Ersatz für ein NSAID bei akuten, starken Schmerzen wie einer Kolik oder akuter Hufrehe. Da führt am tierärztlichen Schmerzmittel kein Weg vorbei.

 

 

Welche Mittel als Ersatz für Metacam infrage kommen und wie sie sich im Detail unterscheiden, haben wir hier für dich verglichen: [interner Link: Schmerzmittel fürs Pferd – Alternativen im Vergleich]. Mehr zur natürlichen Variante findest du in unserem Beitrag [interner Link: CBD für Pferde mit Schmerzen].

Merck Veterinary Manual: Anemia in Horses
Das Merck Veterinary Manual erklärt Ursachen, Symptome und mögliche Folgen einer Anämie beim Pferd. Die Quelle ist besonders wichtig für die Einordnung, warum Leistungsschwäche, blasse Schleimhäute oder auffällige Blutwerte tierärztlich abgeklärt werden sollten.
EQUISTRO / Vetoquinol: Haemolytan 400 Produktinformation
Die Herstellerinformation zu EQUISTRO Haemolytan 400 beschreibt das Produkt als Ergänzungsfuttermittel mit Spurenelementen und B-Vitaminen. Relevant für den Vergleich zwischen homöopathischen Mitteln und nutritiven Alternativen zur Unterstützung von Vitalität und Erholung
NCCIH: Homeopathy
Das NCCIH fasst den wissenschaftlichen Stand zur Homöopathie zusammen. Homöopathische Mittel sollten nicht mit klinisch belegter Wirksamkeit gleichgesetzt werden.
Horse Side Vet Guide: Mucous Membranes / Gums
Der Horse Side Vet Guide erklärt, wie Pferdehalter die Schleimhäute ihres Pferdes beurteilen können. Die Quelle unterstützt den Hinweis, dass auffällig blasse, verfärbte oder ungewöhnliche Schleimhäute tierärztlich abgeklärt werden sollten.

FAQ - Häufige Fragen zu Metacam für Pferde

Ja, als entzündungshemmendes Mittel senkt Metacam auch Fieber. Es behandelt damit aber nur das Symptom, nicht die Ursache – und ein gesenktes Fieber kann eine ernste Erkrankung verschleiern. Gib Metacam bei Fieber deshalb nicht auf eigene Faust. Lass zuerst deinen Tierarzt klären, woher das Fieber kommt.
Nur nach ausdrücklicher tierärztlicher Entscheidung. Für trächtige und säugende Stuten ist die Sicherheit von Meloxicam nicht ausreichend belegt, weshalb der Beipackzettel hier zur Vorsicht rät. Dein Tierarzt wägt im Einzelfall ab, ob der Nutzen das Risiko überwiegt. Ohne diese Rücksprache solltest du einer tragenden Stute kein Metacam geben.
Beides gibt es. Für zu Hause bekommst du Metacam meist als orale Suspension (15 mg/ml), die du ins Maul gibst oder unters Futter mischst. Die Injektion setzt in der Regel der Tierarzt selbst – etwa zu Behandlungsbeginn oder rund um eine Operation. Für die tägliche Gabe im Stall ist die Suspension der Normalfall.
Bleibt die Lahmheit unter Metacam oder wird schlimmer, ist das ein Fall für den Tierarzt – nicht für eine höhere Dosis. Entweder reicht das Schmerzmittel für das Problem nicht aus, oder die Ursache braucht eine andere Behandlung. Dass dein Pferd trotz Mittel lahmt, ist ein wichtiges Signal, das du ernst nehmen solltest.
Beide enthalten denselben Wirkstoff, Meloxicam – Melosus ist nur ein anderes Präparat, oft etwas günstiger. In der Wirkung nehmen sie sich nichts. Achte aber darauf, dass Konzentration und Dosierung zwischen den Produkten abweichen können, also nicht einfach eins zu eins umrechnen. Welches dein Pferd bekommt, entscheidet der Tierarzt. Mehr dazu: Melosus fürs Pferd
Nein. Auch wenn der Wirkstoff derselbe ist, unterscheidet sich die Dosierung zwischen Pferd und Hund deutlich – die Pferdesuspension ist um ein Vielfaches höher konzentriert. Eine Fehldosierung kann beim Hund schnell gefährlich werden. Für Hunde gibt es eigene Metacam-Präparate; die richtige Dosis bekommst du nur über den Tierarzt.
Kläre das vorher mit deinem Tierarzt. Wurmkuren und Metacam werden zwar oft zeitlich nah eingesetzt, aber beide können den Magen-Darm-Trakt belasten. Ob die Kombination für dein Pferd unbedenklich ist und in welchem Abstand du sie geben solltest, hängt vom Einzelfall ab – das entscheidet am besten dein Tierarzt.
Ungeöffnet hält Metacam bis zum aufgedruckten Verfallsdatum. Nach dem Anbrechen verkürzt sich die Frist deutlich – die genaue Angabe steht auf dem Beipackzettel. Notier dir das Öffnungsdatum am besten direkt auf der Flasche und lagere die Suspension wie dort beschrieben. Nach Ablauf solltest du sie nicht mehr verwenden.
Fazit

Metacam ist ein verlässliches Schmerzmittel, das deinem Pferd bei Schmerzen und Entzündungen spürbar hilft – richtig angewendet ist es gut steuerbar. Das Wichtigste ist schnell zusammengefasst: einmal täglich nach Gewicht dosieren, am besten zur selben Zeit, und auf die Verträglichkeit achten. Es lindert die Beschwerden, behandelt aber nicht die Ursache – deshalb gehört es in die Hand deines Tierarztes, nicht in die Selbstmedikation.

 

Genau hinschauen solltest du in zwei Situationen: wenn dein Pferd das Mittel länger bekommt, dann gehören Blutkontrollen dazu, und wenn du auf Turniere gehst, dann zählt die Karenzzeit. In beiden Fällen gilt dasselbe wie für die ganze Behandlung – im Zweifel lieber einmal mehr beim Tierarzt nachfragen. Dann ist Metacam genau das, was es sein soll: eine echte Erleichterung für dein Pferd.

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Autor Portraitfoto
Über den Autor
Dominik Martzy, BA
Tiergesundheit · Ernährung · Naturheilmittel

Dominik Martzy schreibt über Tiergesundheit, natürliche Heilmethoden und bewährte Tiermedikamente für Hunde, Katzen und Pferde. Er recherchiert anhand veterinärmedizinischer Studien und Erfahrungen von Tierhaltern – mit dem Ziel, komplexe Gesundheitsthemen verständlich und alltagsnah aufzubereiten. Praktische Erfahrung im Umgang mit Tieren sammelte er als Volunteer in internationalen Tierschutzprojekten.

 

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